Start Gruppen Familienkreis I (JuFa)

JuFa

Der in der Gemeinde am besten bekannte Name unseres Familienkreises „JuFa“ steht als Abkürzung für: „Junge Familie“. Beim Betrachten des zugehörigen Fotos werden Sie aber entsprechende Familien vermissen. Kein Wunder, denn dieser Familienkreis wurde mehr als dreißig Jahren gebildet und hat sich seinerzeit mit diesem Namen geschmückt. Damals waren wir wirklich „jung“ und haben uns hier als junge Familien mit kleinen Kindern „bei Kirche“ kennen gelernt. Die meisten von uns waren Zugezogene und suchten neben dem kirchlichen Gemeindeleben auch Anschluss an andere. Mit Erfolg! Wir haben Gleichgesinnte gefunden und Freundschaften geschlossen.

Der Kreis war stets offen und bleibt es auch. So sind einige gegangen, andere hinzugekommen. Interessierte sind immer herzlich willkommen. Den Kern des Kreises bilden aber immer noch die Gründungsmitglieder.

Nun ist die Zeit fortgeschritten und die meisten von uns sind Oma oder Opa. Der jüngste Mann auf dem Foto ist unverkennbar unser damaliger Pastor Schiller, die neben ihm stehenden jungen Damen sind Tochter und Enkelin einer „Gründerfamilie“.

Die Gemeindeaktivitäten der JuFa sind und waren vielfältig. Wir waren vertreten in den Gremien der Gemeinde (Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat), als Rendant und im Pfarrbüro. Auch heute kümmern wir uns um den Blumenschmuck in der Kirche, dienen als Lektoren, an der Orgel, beim Krankenbesuchsdienst, als Redakteure der monatlichen Gemeindeinfo etc.

Aus der JuFa heraus ist auch unser Kirchenchor (s. dort) gebildet worden. Gott sei Dank haben aber auch weitere Sangesfreunde(innen) den Weg dahin gefunden.

Die JuFa trifft sich regelmäßig zu zwanglosem Beisammensein mit und ohne Programm im Pfarrheim, beteiligt sich an der Durchführung von Gemeindeveranstaltungen macht jährlich eine ganztägige Fahrrad-Tour und einen Wandertag (anschließend Grillen) sowie eine Adventsfeier.

Ein Höhepunkt ist immer wieder eine von uns organisierte sommerliche Hl. Messe, die dank der Bereitschaft unseres Herrn Pastors im Freien gefeiert wird (in den letzten Jahren im Wald bei Heiligenrode).

Ebenso beeindruckend und unvergesslich für alle sind die Einkehrwochenenden, die wir in verschiedenen Klöstern und Einrichtungen erleben konnten, z.B. Kloster Nütschau, Gerleve, Clemenswerth, Ahmsen, Oesede, Borken-Gemen.

Grüß Gott!

Ansprechpartner: Hubert Schinke

 

 

Gemeinsamer Ausflug von JuFa und Chor

am 31. Mai zum Organeum nach Weener

Auf einem Spaziergang lernten wir die Geschichte des malerischen Städtchens an der Ems kennen.

 


Berühmt ist es vor allem für seine Orgelsammlung im „Organeum“.


Hier wurden uns bei ostfriesischem Tee und Kuchen neben Hausorgeln auch seltene Harmonium -Bauarten, Cembali und weitere historische Tasteninstrumente vorgestellt.

Krönender Abschluss war der Besuch der St.Georgs-Kirche mit einer Orgel des berühmten Orgel­bauers Arp Schnitger.


Die dortige Organistin stellte uns dieses Instrument anhand der „Vogelhochzeit“ vor, indem sie jeden Vogel mithilfe der zahlreichen Register anders into­nierte.

Es war ein großartiger Tag mit vielen bleibenden Eindrücken.

 

 


Jufa-Gottesdienst am 25. August 2011:

Petrus meinte es wieder gut mit uns, und so konnte der Gottesdienst für unseren Familienkreis in diesem Jahr im Garten hinter der Kirche gefeiert werden. Diese Hl. Messe, in der wir besonders unserer verstorbenen Mitglieder gedenken, ist immer wieder ein Erlebnis, das uns bewusst macht, wie wichtig der Zusammenhalt gerade in diesen Jahren ist, in denen immer häufiger Krankheiten zum Thema werden. Gefreut hat uns, dass auch Gemeindemitglieder, die nicht zu unserem Kreis gehören, am Gottesdienst teilgenommen haben.
Wie immer wurde anschließend gefrühstückt und anstelle einer Radtour machten sich die Männer unserer Runde zu einem Spaziergang auf, während die Frauen die Tische im Hof der Kirche deckten. 
Dann wurde gegrillt und geklönt bis in den Abend hinein.












JuFa Abend vom 8. April 2011:

 

Schwester Dr. Edith Olk, die Tochter von Ursula und Dr. Theo Olk, unse­rem verstorbenen früheren Pfarrgemeinde­rats­vorsitzen­den, referierte über das Thema ihrer Dissertation mit dem Titel „Die Barmherzigkeit Gottes als zentrale Quelle des christ­lichen Lebens – Eine theologische Würdi­gung der Lehre von Papst Johannes Paul II.“, die in jahrelan­gem Studium am Päpstlichen Institut für Spiritualität „Teresianum“ in Rom entstanden und 2011, gerade zum Zeitpunkt der Seligsprechung des früheren Papstes erschie­nen ist.

Schwester Edith informierte anhand einiger Bilder über den Lebensweg des jungen Karol Wojtyla mit all seinen kriegsbedingten und politischen Hinder­nissen, die ihn auf verschlungenen Wegen zum Theologiestudium, zum Erzbi­schof von Krakau und zur Wahl als Papst führten und seine religiöse Einstel­lung und seine Haltung zu den unterschiedlichsten Themenkomplexen nach­vollziehbarer erscheinen ließen. Sehr anschaulich war das von ihr verwendete Bild einer Wendeltreppe, auf deren Stufen die unterschiedlichsten, oft entge­gen gesetzten Ausblicke möglich sind, die aber alle durch die zentrale innere Spindelachse zusammen gehalten werden. Sie geht von der Hypothese aus, dass die vielfältigen Aussagen des Papstes einem verborgenen, theologischen Konzept entspringen: dem Wissen um die unerschütterliche Barmherzigkeit Gottes. Gottes Barmherzigkeit ist nach ihren Worten die absolute Treue Gottes des Vaters zu sich selbst, das heißt zu seinem Beschluss, die Menschen als seine geliebten Kinder anzunehmen, zum anderen die Verantwortung, die Gott Vater als Vater der Menschen auf sich genommen hat. Gottes Barmher­zigkeit ist absolut verlässlich, weil Gottes Wille unveränderlich ist.

Die sich anschließende lebhafte Diskussion warf viele Fragen auf, zum Bei­spiel: „Wie kann Gott dann so viel Unglück in der Welt zulassen?“ Die Men­schen verlieren in ihrem Leiden oft die Hoffnung. Die Antwort des Papstes findet sich in seiner 2. Enzyklika: Die Barmherzigkeit Gottes vermag „aus allen Formen des Übels ... Gutes zu ziehen“, Gottes Barmherzigkeit wirkt nicht in äußerem Geschehen, sondern im Inneren des Menschen. Ein Beispiel: Mitein­ander verfeindete Politiker gaben sich am Grab des Papstes die Hände „Ein Sohn hört nie auf, in Wahrheit Sohn seines Vaters zu sein, selbst dann nicht, wenn er sich von ihm trennt.“ Schon im Alten Testament steht über Gott ge­schrieben „Du liebst alles, was du gemacht hast; denn hättest du etwas ge­hasst, so hättest du es nicht geschaffen.“ (Weish 11,24). Ein sehr bewegender Abend, der den Zuhörern vieles auf ihren Weg gegeben hat.





Besinnungstage im Kloster Nütschau im Februar 2011

„Wasser als Quell des Lebens“

Vor 35 Jahren zum ersten Mal verbrachte die JuFa mit Kindern eine vorweihnachtliche Zeit im Kloster Nütschau, die sich tief in unsere Erinnerungen eingraben hat. Nun bereits zum dritten Mal verbrachten sechzehn Mitglieder der JuFa dort eindruckvolle Besinnungstage.

Kloster Nütschau ist das nördlichste Benediktinerkloster Deutschlands. Die Gebäude des Klosters, ein Herrenhaus eines alten schleswig-holsteinischen Grafengeschlechts inmitten von landschaftlichen Gütern liegen eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft, die zu reizvollen Spaziergängen einlädt. Das Zentrum bildet eine moderne lichtdurchflutete Kirche die schon durch ihre Architektur alle Gäste zu gemeinsamem Stundengebet und Eucharistiefeier zusammen mit den Mönchen einlädt.

Die geistlichen Gespräche unter der Leitung von Bruder Willibrord Böttges kreisten um den Symbolgehalt in der Heiligen Schrift, insbesondere um das Wasser als Quell des Lebens. Bruder Willibrord entführte uns zunächst mit Antoine de Saint-Exupéry in die lebensfeindliche Wüste, deren unsichtbare Schönheit dem Auge zwar verborgen ist, in deren Tiefe aber Brunnen verborgen sind, die der Mensch anbohren muss, um zu überleben. - Die Wasser der großen Sintflut, Symbol für alle Katastrophen in der Welt, werden mit dem Regenbogen zum Zeichen für Gottes Neuen Bund mit den Menschen und der Verheißung, dass Er von nun an mit uns gehen wird, damit aus unseren alltäglichen Katastrophen Chancen erwachsen können. - Zunächst etwas befremdlich wirkte die Beschäftigung mit dem Märchen Der Froschkönig, aber bald erfuhren wir, dass die golden Kugel der Prinzessin, Sinnbild für kostbaren Besitz, urpötzlich „ins Wasser fallen“, verloren gehen kann und wie ein Schatz erst wieder durch unsere Anstrengung gehoben werden muss. - Das Bild des Brunnens kehrte wieder in der neutestamentarischen Erzählung von der Samariterin am Jakobsbrunnen, die – selbst aus der Gesellschaft Ausgestoßene – dem durstigen Jesus Wasser reicht. Dieses „lebendige Wasser“ steht für uns alle bereit – wir müssen nur bereit sein es zu suchen, es nur , um auf die Geschichte mit der Wüste zurückzukommen, im Glauben, mühsam und mit Eifer „anbohren“. Es wurde uns schon einmal als Wasser des Lebens in der Taufe geschenkt.

In abendlicher Runde am Kamin haben wir dann bei heftigen Diskussionen aber ganz weltlich nicht Wasser, sondern mehrheitlich Bier und Wein getrunken!

Wer die geistliche Erbauung und Erneuerung, die stimulierende und gastfreundliche Atmosphäre des Gästehauses und nicht zuletzt die gute Küche als Gruppe, Familie oder Einzelreisender im Stillen Bereich kennen lernen möchte, dem sei die Information über das Kloster Nütschau unter http://www.kloster-nuetschau.de empfohlen.


die Kirche von Kloster Nütschau

Pater Willibrord erklärt das Altarbild

Start zur traditionellen Radtour am 1. Mai 2010:





und anschließend wird beim Pfarrheim gegrillt



Ausflug in den Spreewald im Mai 2009:

Spreewald